Beim Fensterkauf stolpert man über Begriffe wie Uw-Wert, Ug-Wert und g-Wert. Wir erklären, was diese Kennzahlen bedeuten und worauf Sie achten sollten.
Der U-Wert: Wärmedurchgangskoeffizient
Der U-Wert gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil entweicht. Je niedriger, desto besser. Ein modernes Fenster sollte einen Uw-Wert von maximal 1,0 W/m²K haben – besser noch unter 0,8.
Uw, Ug, Uf – was ist was?
Uw = U-Wert des gesamten Fensters (w = window). Ug = U-Wert der Verglasung (g = glass). Uf = U-Wert des Rahmens (f = frame). Für Vergleiche ist der Uw-Wert entscheidend!
Der g-Wert: Solare Gewinne nutzen
Der g-Wert beschreibt, wie viel Sonnenwärme durch das Glas dringt. Ein hoher g-Wert (um 0,5) bringt passive Solarwärme ins Haus – gut für Südseiten. Sonnenschutzglas hat niedrigere g-Werte.
Dreifachverglasung ist Standard
Für Neubauten und Sanierungen ist Dreifachverglasung heute Standard. Die Mehrkosten amortisieren sich durch Energieeinsparung schnell – und staatliche Förderungen helfen zusätzlich.
Wir beraten Sie zur energieeffizienten Fensterwahl!