Passivhäuser kommen fast ohne klassische Heizung aus. Die Fenster spielen dabei eine entscheidende Rolle – sie müssen Wärme halten und gleichzeitig Sonnenenergie gewinnen.
Extreme Dämmwerte erforderlich
Passivhaus-Fenster müssen einen Uw-Wert von maximal 0,8 W/m²K erreichen – besser noch 0,6. Das erfordert spezielle Profile mit breiten Dämmbereichen und Dreifachverglasung.
Warme Kante: Das unterschätzte Detail
Der Randverbund der Verglasung ist ein Wärmeleck. Warme-Kante-Abstandhalter aus Kunststoff statt Aluminium reduzieren Wärmeverluste am Glasrand um bis zu 10%.
Solare Gewinne maximieren
Südfenster sollten möglichst große Glasflächen und einen hohen g-Wert haben. So wird kostenlose Sonnenenergie ins Haus geholt – ein wichtiger Baustein der Passivhaus-Strategie.
Luftdichtheit ist Pflicht
Jede Fuge ist ein Wärmeverlust. Passivhaus-Fenster werden mit speziellen Dichtungssystemen eingebaut. Der Blower-Door-Test zeigt, ob alles dicht ist.
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