Ohne durchdachte Belüftung wird der Wintergarten im Sommer zum Treibhaus und im Winter zur Schwitzgrotte. Wir erklären, wie Sie Stau-Hitze und Kondenswasser vermeiden.
Das Prinzip der thermischen Belüftung
Warme Luft steigt nach oben. Mit Lüftungsöffnungen unten und oben entsteht ein natürlicher Luftstrom. Kühle Luft strömt bodennah ein, warme Luft entweicht durch Dachfenster oder Lüftungsklappen.
Mindestens 10% Lüftungsfläche
Faustregel: Die Lüftungsöffnungen sollten 10-15% der Grundfläche betragen. Bei einem 20 m² Wintergarten also 2-3 m² Lüftungsfläche – verteilt auf Boden- und Dachbereich.
Automatische Steuerung
Motorisierte Lüftungsklappen mit Temperatur- und Regensensoren reagieren automatisch. Bei Regen schließen sie, bei Hitze öffnen sie – auch wenn Sie nicht zu Hause sind.
Zusätzliche Belüftungssysteme
In gut gedämmten Wohnwintergärten kann eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung sinnvoll sein – frische Luft ohne Energieverlust.
Wir planen Ihren Wintergarten mit optimalem Lüftungskonzept!